CLASSICA

Ralf Albert Franz: "SEUFZER, SOPHIE UND SIEBENSCHWEIN"

ALC 2003 | LC 08129
Aufgenommen Juli und Oktober 2013, gemischt im November 2013 im SOUNDDESIGN Tonstudio, Peter Guschelbauer, Hagenberg / Österreich von Christoph Kapfer für Alessa  Classica. Distributed by Sounddesign Austria, Peter Guschelbauer.

Artnr. ALC 2003

€ 18,00

Preis inkl. 20% MwSt. + Versand

Ralf Albert Franz: "SEUFZER, SOPHIE UND SIEBENSCHWEIN"

ALC 2003 | Gedichte von Christian Morgenstern, in Lieder verwandelt von Ralf Albert Franz, interpretiert von Bernhard Forster und Yoshio Owaki.

ARTISTS:
Ralf Albert Franz - Komposition
Bernhard Forster
- Stimme
Yoshio Owaki
- Klavier

Wie die Galgenlieder entstanden
Es waren einmal acht lustige Könige; die lebten. Sie hießen aber so und so. Wer heißt überhaupt? Man nennt ihn. Eines Tages aber sprachen die lustigen Könige zueinander, wie Könige zueinander sprechen. „Die Welt ist ohne Salz; laßt uns nach Salz gehen!“ sagte der zweite. „Und wenn es Pfeffer wäre“, meinte der sechste. „Wer weiß das Neue?“ fragte der fünfte. „Ich!“ rief der siebente. „Wie nennst du’s?“ fragte der erste. „Das Unterirdische“, erwiderte der siebente, „das Links, das Rechts, das Dazwischen, das Nächtliche, die Quadrate des Unsinnlichen über den drei Seiten des Sinnlichen.“ „Und der Weg dazu?“ fragte der achte. „Das einarmige Kreuz ohne Kopf mit der Basis über dem Winkel“, sagte der siebente. „Also der Galgen!“ sagte der vierte. „Esto“, sprach der dritte. Und alle wiederholten: „Esto“, das heißt „Jawohl“.
Und die acht lustigen Könige rafften ihre Gewänder und ließen sich von ihrem Narren hängen. Den Narren aber verschlang alsogleich der Geist der Vergessenheit. – Betrachten wir den „Galgenberg“ als ein Lugaus der Phantasie ins Rings. Im Rings befindet sich noch viel Stummes. Die Galgenpoesie ist ein Stück Weltanschauung. Es ist die skrupellose Freiheit des Ausgeschalteten, Entmaterialisierten, die sich in ihr ausspricht. Man weiß, was ein mulus ist: die beneidenswerte Zwischenstufe zwischen Schulbank und Universität. Nun wohl: ein Galgenbruder ist die beneidenswerte Zwischenstufe zwischen Mensch und Universum. Nichts weiter. Man sieht vom Galgenberg die Welt anders an, und man sieht andre Dinge als Andre.

Wie die Musik zu den Galgenliedern entstand
Es war kurz nach den Weihnachtstagen des Jahres 2003, als ich vor dem Bücherregal stand und nach ein wenig Zerstreuung suchte - nach überstandener geballter Ladung geistlicher Musik und geistlicher Texte -, als mir ein Morgensternscher Gedichtband ins Auge fiel. Darin enthalten waren natürlich auch die Galgenlieder.
Je mehr ich von ihnen las (natürlich kannte ich das ein oder andere aus Schulbüchern oder anderen Gedichtbänden), desto mehr faszinierten sie mich, und nach wenigen
Tagen war in meinem Gehirn die Idee insistent, einige dieser Gedichte zu vertonen. Anfang Januar 2004 war es dann soweit: Wie regelrechte Sturzgeburten purzelten die
Lieder aus mir heraus, und jedes Gedicht brachte wie von selbst die entsprechende musikalische Form und Gestalt mit sich. Bereits im Februar 2004 waren dann alle Lieder bis auf zwei oder drei „Nachzügler“ ins Reine geschrieben, und im Herbst folgte die Uraufführung.

Dass nun nach der Notenausgabe - erschienen im Jahr 2006 im Verlag Merseburger unter dem Titel „Seufzer, Sophie und Siebenschwein“ (die Idee zu diesem Titel stammt von meiner Frau) - zum 100. Todestag von Christian Morgenstern die vorliegende CD realisiert werden konnte, stellt für mich nun den absoluten Höhepunkt in der Auseinandersetzung mit den Galgenliedern dar - und vermutlich auch einen gewissen Schlusspunkt.

Ralf Albert Franz

Y. Timoianu / A. Preda: "A FRENCH CELEBRATION"

ALR 2002 | LC 08129
Distributed by Sounddesign Austria, Peter Guschelbauer.

Artnr. ALR 2002

€ 18,00

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Y. Timoianu / A. Preda: "A FRENCH CELEBRATION"

ALR 2002 | Die vorliegende CD nimmt sich vor, die Zuhörer in die zauberhafte Welt der französischen Musik in der Zeit der großen Impressionisten zu entführen.

TRACKLIST / SOUNDS
Sonata In D Minor: Prologue / Sonata In D Minor: Serenade / Sonata In D Minor: Final / Claude Debussy: Danse Sacree / Claude Debussy: Danse Profane / Le Tombeau De Couperin: Prelude / Le Tombeau De Couperin: Forlane / Le Tombeau De Couperin: Menuet / Le Tombeau De Couperin: Rigaudon / Sonata No. 1 In G Minor: Allegro Moderato / Sonata No. 1 In G Minor: Quasi Lento / Sonata No. 1 In G Minor: Allegro

Hörbeispiele (MP3)

Hörbeispiele & Download auf ITunes

ARTISTS:
Yvonne Timoianu - cello
Alexander Preda
- piano

Neben der berühmten, und als musikalisches Vermächtnis von Claude Debussys anerkannten Sonate in D Moll für Violoncello und Klavier (1915), erklingen auch Werke, die eine absolute Weltneuheit für diese Besetzung darstellen: Maurice Ravels "Le Tombeau de Couperin" und Debussys "Danse sacrée, Danse profane", in einer anspruchsvollen, sorgfältig und um große Genauigkeit und Klangvielfalt bemühten Variante für Violoncello und Klavier.

Diese Musik besticht durch die akribische Kultur der Artikulation, des feinen Pinselstrichs, gepaart mit der unerschöpflichen, typischen Klangfarben Vielfalt; man versucht die momentane Laune, die schnell vorbei ziehende Vergänglichkeit der Empfindung, die "Impression", doch noch kurz einzufangen, bevor die nächste Klanglandschaft neue, frische Emotionen ins Spiel bringt! Eine bunt schillernde, kaleidoskopische, atemberaubende Miniatur Welt - frei von jeglicher Affektiertheit, schlicht und aufrichtig, voller zurückhaltender Sinnlichkeit und Phantasie öffnet sich dem Zuhörer... Das Cello "singt" in jeder mögliche Weise, wie ein verliebter Pierrot, wie eine göttliche Primadonna, es spielt die imaginäre Harfe, zupft die erfundenen Gitarrensaiten, pfeift wie ein Vogel oder ertönt wie ein ganzes Orchester - und das Klavier zieht derweil alle Register der mehrstimmigen Klang Lust, zieht die humorvollen Pointen mit schlagfertiger Genauigkeit, bringt exotische Harmonien zum erklingen, Töne die man in der Traumwelt ja immer wieder hört, aber beim Wachwerden gleich wieder vergisst...

Als Gegenpart dieser Stilrichtung zeigt Guy Ropartz mit seiner original für Cello und Klavier geschriebenen Grande Sonate Nr.1 in G Moll (1904), dass es durchaus auch anders geht: der brillanter Schüler des großen Cesar Franck kultiviert eher die langatmige, großzügige Phrasierung voller ungezügelter Leidenschaft, die sonoren Klanglandschaften sind hier von monumentaler Größe, der dynamische Ambitus reicht vom innig geflüsterten Gebet (im liebevollen Ton der frommen, aufrichtigen Meditation im 2.Satz), bis hin zu den zügellosen, vom ganzen Herzen gespielten, volkstümlichen Tänzen im 3. Satz, wo ohne jeglicher Zurückhaltung eine mitreißende Klangfülle von orchestralen Dimensionen erreicht wird!

Über Yvonne Timoianu, Cello und Alexander Preda, Klavier (auch bekannt als "DUO DE SALZBURG") hat die internationale Presse in den nun 30 Jahren ununterbrochener Konzerttätigkeit immer wieder enthusiastisch berichtet. Hier nur einige Überschriften:
"Musikalisches Gespann der Superlative" (Luxemburg)
"Electric Display of Music Excellence" (Cape Town)
"Pareja de Ases" (Spanien)
"Ein Duo in Vollendeter Harmonie" (Österreich)
"Harmonie Parfaite" (Belgien)
"Innige musikalische Partnerschaft - Licht, Tanz, fröhliche Bewegung" (Deutschland)
"Enthralling Duo" (Indien)
"Lección de Calidad" (Panama)
"Angriffig und dennoch beherrscht - elektrisierend!" (Schweiz)

Rudi Spring: "MiniatURvertrauen"

ALR 2001 | LC 08129
Rudi Spring plays Bösendorfer piano. Produced by Peter Guschelbauer for alessa records. Distributed by sounddesign austria, peter guschelbauer.

Artnr. ALR 1020

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Rudi Spring: "MiniatURvertrauen"

ALR 2001 | Musik für Klavier solo von Jean Sibelius

ARTISTS:

Rudi Spring - solo piano

Rudi Spring wurde 1962 in Lindau am Bodensee geboren. In den Jahren 1971-75 war sein prägender Lehrer in Tonsatz, Analyse, Klavier und Komposition Alfred Kuppelmayer. 1978 begann er in Bregenz ein Kammermusikstudium bei dem Violoncellisten Heinrich Schiff, mit dem er schließlich auch gemeinsam konzertierte und auf dessen Anregung bis 1982 eine Reihe von Kompositionen entstand. Rudi Spring war 1975-86 als Kirchenorganist und ist seit 1985 immer wieder als Dirigent tätig. An der Münchener Hochschule für Musik und Theater - wo er 1981-86 Komposition (bei Wilhelm Killmayer) und Klavier (bei Karl-Hermann Mrongovius) studierte - unterrichtet er seit 1999 im Rahmen eines Lehrauftrags Liedgestaltung.

Zahlreiche Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein Schaffen als Komponist wie als Interpret, vor allem beim Bayerischen Rundfunk/München und beim Österreichischen Rundfunk/Dornbirn.
2000 erschien bei ADERA ›Bach dreifach‹: 3 CDs mit Soloklaviermusik von C. Ph. E. Bach, J. S. Bach und W. Fr. Bach; 2003/04 in Eigenproduktion ›Auf Schuberts Spur‹, eine weitere Dreifach-CD, die Franz Schuberts Klaviersonatenperiode 1823-26 gewidmet ist.

Seit langem verbindet ihn eine vielfältige Zusammenarbeit mit dem Geiger Erich Höbarth, der Akkordeonistin Maria Reiter sowie der Sängerin Salome Kammer.
Kompositionsaufträge kamen in den letzten Jahren vom Münchner Kammerorchester, den Munich Puppet Players, Konstantin Wecker (Orchestrierung von dessen Filmmusik ›In der Mitte eines Lebens‹), dem Internationalen Bodensee-Festival, der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, dem Arp-Museum Rolandseck.
Rudi Spring ist Träger des Internationalen Bodenseekulturpreises 2002. 2005 war er Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom.
Für Rudi Spring gehören Vermittlung von Musik (sei es als Kammermusiklehrer, Hörseminarleiter oder Dirigent), Ausübung (als Pianist in Soloabenden, für Kammermusik, Lied, und Chanson) und die schöpferische Dimension untrennbar zusammen, bedingen und befruchten sich wechselseitig.